Arbeit

Arbeitszeiten wieder zurück zwischen 6-20 Uhr.
Die „Liberalisierung der Öffnungszeiten“ (und damit auch der Arbeitszeiten) hat keine neuen Freiheiten gebracht. Es gibt nun den Zwang, dass man ja jederzeit einkaufen gehen kann, weshalb man ja auch jederzeit arbeiten gehen kann. Entspannte Familienpolitik sieht anders aus und ist mit solchen Arbeitszeiten nicht machbar. Keine Billigjobs und überhaupt: keine „Jobs“… Es muss nicht nur möglich sein, eine Ausbildung abzuschließen, sondern danach auch in dem Beruf zu arbeiten.

Keine bezuschussten Jobs (Aufstocker) mehr. Es muss möglich sein, dass der Lohn der Arbeit reicht, ohne Aufstockung zu leben. Ziel darf es bei der Umsetzung jedoch nicht sein, dass die Hartz-4-Empfänger noch weiter nach unten korrigiert werden, sondern dass es ein Mindesteinkommen gibt, unter das niemand fallen darf. Selbst „Jobs“ (für deren Abschaffung ich bin) müssen deutlich besser bezahlt werden als bisher.

Kein Mindestlohn sondern BGE. Der Mindestlohn greift zu kurz: es muss ein Einkommen für alle geben, dass nicht unter einen bestimmten Betrag fällt. Es gibt inzwischen viele Modelle, wie hoch so ein BGE sein kann; es muss diskutiert werden. (Eine Partei-Diskussion war mangels Organisationswille leider nicht möglich.) Eine Idee von mir dazu: die Beschäftigten in Jobcentern etc verbrauchen eine Summe xxx als Lohn. Den kann man einsparen bzw besser als BGE umsetzen.

KiTa-Pflicht für alle Unternehmen ab MA-Größe xxx. Gewerbegebiete sind seit Jahrzehnten überwiegend „am Rande der Stadt“ angesiedelt worden; meist in großen Flächen. Ich stelle mir zwei Möglichkeiten vor:

  • Firmen ab Größe xxx werden zu KiGa verpflichet
  • Gewerbegebiete ab Größe xxx werden zu KiGa verpflichet.

Vorteil: die Mitarbeiter der betroffenen Firmen haben keine weiten Wege mehr.

Pflicht auf Ausbildung durch Unternehmen. Es gab schon immer die Pflicht zur Ausbildung; leider konnten (können?) sich Firmen von der Pflicht „freikaufen“. Das muss abgeschafft werden. [Ich bin kein Profi im Bereich Bildung…]

Sport am Arbeitsplatz, auch während der Arbeitszeit (als Pause) ermöglichen. In der Gesellschaft, vor allem in Ostbrandenburg, nehmen die Dicken immer mehr zu. Das liegt sicher nicht nur daran, dass die dünnen woanders hingezogen sind. Auch die Arbeitsplätze fördern geradezu die Fettleibigkeit. Ein Arbeitsplatz, an dem man 8 Stunden wie gefesselt rumsitzen muss, ist auf gar keinen Fall gesund. Dazu kommt noch eine Mangelhafte „Ersatzernährung“ (Süßigkeitenautomaten und süße Getränke-Automaten). Es fehlen gesunde Alternativangebote wie Obst und Gemüse. Auch Bewegung ist -mangels fehlender Pausenzeiten- nicht möglich.

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